1. Woche 9.-16. April 2012

25 04 2012

Air New Zealand – Landung verspätet

So wie dieser Blog hat auch die Anreise nach Neuseeland mit einer Verspätung begonnen. Nachdem unser Pilot in der Nebelbrühe um London den richtigen Flughafen gefunden hatte, hat sich herausgestellt, dass unser neuer Anschlussflug via Los Angeles führt und nicht via Hongkong. Aufgrund der fehlenden US-Visa – ja, man braucht auch für 1h Aufenthalt am Flughafen in den USA ein Visum – hat die Reise am ersten Tag im Flughafenhotel in London geendet. Am nächsten Tag waren dann unsere E-Visa für die USA, die wir am Vortag in aller Eile beantragt haben, da und wir konnten mit einem Tag Verspätung Richtung Auckland aufbrechen. Der Flug verlief weitgehend ruhig – mit Ausnahme eines Gewitters mitten über dem Pazifik, wo so manche von uns panisch wurde.

safety instructions - Air New Zealand style

safety instructions - Air New Zealand style

In Auckland angekommen, zeigte sich nach langfristigem Warten, dass unser Gepäck in London geblieben war. Mit leichtem Gepäck traten wir also die Weiterreise nach Wellington an, wo wir von Sturmböen und Regen empfangen wurde.

arrival in New Zealand - finally!

arrival in New Zealand - finally!

Wellington ist eine hübsche Stadt, die wie eine Mischung aus europäischen und amerikanischen Städten wirkt – nur viel grüner. Auf unseren Fußmärschen durch die Stadt kamen wir unter anderem in den Botanischen Garten und zum Te Papa Museum. Der Botanische Garten stellte schon mal einen Vorgeschmack auf die Südinsel dar. Man glaubt viele Grüntöne bereits gesehen zu haben – und dann kommt man nach Neuseeland. Das einzige Manko der ersten Tage war der Jetlag: Gegen 5 Uhr morgens voller Energie und beim Abendessen fast schlafend mit dem Gesicht in den Teller gekippt – mittlerweile sind wir zeitlich aber angepasst.

view over Wellington

view over Wellington

Vermutlich haben wir in den eineinhalb Tagen in Wellington schon etwas heruntergekommen ausgeschaut. So manche/r Kiwi konnte  uns wohl auch nicht mehr 100% riechen, da wir wegen des verspäteten Gepäcks unser Gewand über Gebühr strapazieren mussten. Im  Hostel fanden sich dann glücklicherweise Leute mit derselben Kleidergröße, sodass wir uns zumindest T-shirts ausborgen konnten 🙂

Vor dem Übersetzen mit der Fähre, trafen dann auch die Rucksäcke ein – was vielleicht auch den einen oder anderen der geruchsempfindlichen Wellingtonian gefreut hat.

Südinsel – Linksverkehr bei Nacht, Farnen und Raptoren

Angekommen auf der Südinsel – geschüttelt und nicht gerührt durch den Pazifik – haben wir das Auto geholt. Die Überraschung: Die Standbremse  ist mit dem Fuß zu bedienen – und das Auto hat eine Automatik-Schaltung. So weit, so gut. Das Bed-and-Breakfast für die erste Nacht zu finden war dennoch eine Herausforderung, da sich der Weg in Serpentinen ein Tal hinaufschlängelte und ohne Straßenbeleuchtung auskam. Was dazu führte, dass Theresa Gartenmauern überklettern musste, um Neuseeländer in Bademänteln aus dem Haus zu klopfen, um den Weg zu erfragen. Schließlich kamen wir mit rund 2h Verspätung beim B&B an. Die Unterkunft war eine abgelegene Farm, die sich – bei Tageslicht besehen – in einer wahrhaft schönen Gegend befand.

organic breakfast at our first B&B (yeah, no more plastic cutlery!)

organic breakfast at our first B&B (yeah, no more plastic cutlery!)

getting a first impression of New Zealand's beauty

getting a first impression of New Zealand's beauty

Theresa - getting to know the locals

Theresa - getting to know the locals ...

... and our hosts Bruce and Guruvati

... and our hosts Bruce and Guruvati

Unsere Ausflüge führten uns u. a.  in den Abel Tasman National Park, eine wunderschöne Gegend mit Urwäldern, Sandstränden, Meerbuchten und Flüssen. Die Wälder  erinnern mit ihren riesigen Farnen an Jurassic Park und gelegentlich hätte man sich kaum verwundert, wenn ein Raptor um die Ecke gekommen wäre.

Abel Tasman National Park

Abel Tasman National Park

search for the dinosaur ;-)

looking for the dinosaur 😉

Auch nach Westport hat es uns verschlagen, wo es einen großartigen Sandstrand gibt. Der Rest der Stadt war allerdings nicht ganz so spektakulär: Es gibt eine Main Street und ja…also, dann wäre da noch…. Ehrlich gestanden, außer einer Hauptstraße gab es nur Suburbs.

Zum Abschluss hier noch ein paar wichtige Infos zu Neuseeland:

1. Es herrscht Linksverkehr, was besonders zu Beginn sehr spannend ist.

and yes, the Kiwi's do drive on the wrong side of the road as well

and yes, the Kiwi's do drive on the wrong side of the road as well

2. im Moment ist Marmite, das Lieblingsfrühstück der Kiwis, aufgrund des Erdbebens in Christchurch nicht verfügbar.

DSCN2934

3. New Zealand is damn beautiful!

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2 Antworten zu “1. Woche 9.-16. April 2012”

  • Gerhard Uitz sagt:

    Hallo Theresa + Begleitung 🙂
    Toller Blog! Hab die Adresse natürlich von Gerlinde 😉 Ich wünsche euch viel Spaß auf eurer Reise.
    lg
    Gerhard Uitz

  • Elisabeth Stütz sagt:

    Liebe Theresa!
    Sehr pointierter Text ! Gefällt mir!
    Ich wünsche euch eine interessante Reise und nette Begegnungen mit Menschen, die ihr gerne in Erinnerung behaltet.
    Freu mich schon auf weitere Berichte und Fotos!
    lg lisi

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