Woche 7: 23.-30. Mai 2012

14 06 2012

Skypark, Drachen-Bucht und Nachtbusfahrten in Vietnam

Am vorletzten Abend in Singapur Β haben wir den Skypark erklommen, der einer der touristischen Höhepunkte im futuristisch-modernen Zentrum ist. Der Skypark ist wie ein Surfbrett über der Stadt, ein UFO oder eine flachgedrückte Version der Titanic. Am besten man sieht sich das folgende Foto an πŸ˜‰

Skypark Singapore

view from the Skypark top - awesome!

 

skyscrapers and air-conditioners - real Singapore feeling πŸ˜‰

Um unserem Aufenthalt in Singapur gebührend abzuschließen haben wir noch Sentosa aufgesucht. Zu unserem Erstaunen handelte es sich bei der Hausinsel von Singapur um eine west-östliche Version von Disneyland für Junge und Junggebliebene. Wir hatten jedoch nicht sehr viel Zeit Shrek und Co. aufzusuchen, da wir uns am nächsten Morgen bereits auf dem Weg nach Vietnam machten.

chocolate lovers on Sentosa πŸ™‚

Der Flug nach Hanoi gestaltete sich insofern spannend als wir neben einer Mitarbeiterin der vietnamesischen Regierung Platz fanden. Die Dame war zunächst offen verwundert, dass wirΒ  in so jungen Jahren ohne Aufsichtsperson nach Hanoi fliegen. Wir haben zwar die Einreise ohne Aufsichtsperson geschafft, aber nach unserem Erstkontakt mit dem Verkehr in Hanoi hätte sich das eine oder andere Mal ein Guide als hilfreich erwiesen.

Hanoi ist wie ein riesiges Dorf mit einer Million Einwohnern und mindestens so vielen Mopeds. Es ist laut, dreckig und eng und so ließ auch der Kulturschock nicht lange auf sich warten. Den ersten Tag haben wir daher damit zugebracht, uns mit dem Straßenplan anzufreunden und das Ho Chi Minh Mausoleum zu finden. Dies gelang schließlich trotz Monsunregens auch. Wie Gregor bestätigen kann, war dies definitiv sein außergewöhnlichster Geburtstag.

enjoying Hanoi in the monsoon rain πŸ˜‰

a new poncho - the perfect birthday present on this day πŸ™‚

in front of the Ho Chi Minh mausoleum

Bereits am nächsten Tag machten wir uns für zwei Tage auf den Weg zur Drachenbucht – besser bekannt als Ha Long Bucht. Am ersten Tag wurde der Anblick auf die zahlreichen Inseln durch den Regen getrübt. Die Sung Sot Höhle war glücklicherweise trocken und daher umso beeindruckender. Die Nacht verbrachten wir auf einem Boot in der Ha Long Bucht. Wir waren die Nachbarn eines Öltankers. Dies war dann doch eine Überraschung, da die Ha Long Bucht Weltnaturerbe ist. Die Ratten auf dem Boot waren dann gar nicht mehr so überraschend. Am nächsten Tag klärte sich der Himmel und wir konnten noch schöne Ausblicke auf einige der Inseln genießen.

 

traffic jam at Ha Long Bay

WTF is the oil tanker doing in the bay!?!

Zurück in Hanoi konnten wir noch den Nachtmarkt unsicher machen und den Hoan Kiem See umrunden, ehe es mit dem Nachtbus nach Hue ging. An Schlaf war aufgrund des Schlaglöcher-Aufkommens nicht zu denken. In so manchem Schlagloch hätte wohl ein ganzer PKW Platz gefunden. Der Fahrer nahm diese jedenfalls gelassen und fuhr rasant über so manchen Graben am Weg hinweg. Die Liegesitze waren zudem für asiatische Maßstäbe gemütlich – also etwas zu eng für uns. Dass die Toilettentür nicht zu schließen war und so mancher Schlafende schnarchte, war in Anbetracht der Hitze am frühen Morgen dann fast kein Problem mehr. In Hue angekommen, brauchten wir zunächst einmal Eines – nämlich Ruhe.

Vietnam = Pho

Vietnam = Scooters

 

 



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