Woche 4: 2. – 8. Mai 2012
18 05 2012Rotlicht, Macbeth und ein Ort namens Urunga
In Sydney verbrachten wir fünf Nächte im Hostel Eva’s Backpackers, was für uns der bisher längste Aufenthalt an einem Ort bedeutete. Wir haben uns förmlich eingewöhnt, auch wenn unsere Wohngegend die wohl einzige Rotlichtmeile Sydneys beherbergte 😉
Sydney: view from the rooftop of our hostel - awesome!
Sydney ist großartig (groß und nicht immer artig) und sehr kosmopolitisch: Nordamerikanische Skyline, europäischer Lebensstil und Großteils asiatische Bewohner. Die Wolkenkratzer stehen neben mindestens so hohen Wohngebäuden, die Innenstadt ist mit kulinarischen Ständen aus der ganzen Welt zugedeckt und auch am Abend mit zahllosen Menschenmassen belebt.

the worldfamous Sydney opera house - even more spectacular in reality
Wir haben die Chance gleich ergriffen und Sydneys Wahrzeichen der Oper einen Besuch abgestattet. Das Gebäude von außen zu sehen ist eine Sache, aber wir wollten auch unbedingt hinein: Da kam uns eine Theatervorstellung von „Macbeth“, die im Operngebäude stattfand, sehr gelegen. Bei über 1.000 Räumen ist es kein Wunder, dass in der Oper auch ein Theater zu finden ist.
dressing up for the opera 🙂
Sydney at Night - Opera
Sydney at Night - Harbor Bridge
Sydney at Night - Skyline + Theresa
Den letzten Tag ließen wir uns schließlich auch vom kühlen Wetter nicht verderben und besuchten Bondi Beach – DEN Hausstrand Sydneys.

great look at Bondi Beach...

... but on a very windy day 😉
Tags darauf hieß es dann leider Abschied nehmen von Sydney, aber wir machten dafür Bekanntschaft mit unserem gemieteten Campervan. Nicht nur sein hoher Preis, sondern auch die Größe des Vans waren überraschend. Oder besser gesagt: seine Breite und Länge. So konnten wir in den darauffolgenden Tagen die Straßen Australiens bestens ausfüllen 🙂 Die Reise führte uns unter anderem zum Macquerie Lake, wo wir die erste Nacht gleich mal wild campten – am Supermarktparkplatz. In der folgenden Nacht waren wir etwas gesitteter und haben uns in Hawks Nest einen Campingplatz gesucht. Dort waren wir so nahe am Meer, dass wir es die ganze Nacht tosen hörten. Morgens wiederum konnten wir beim Frühstück den Surfern zusehen, die auf die perfekte Welle warteten. Nicht so einfach bei diesem Wellengang. Dieser Tag sollte uns auch lehren, dass man in Australien Entfernungen besser nicht unterschätzt, da man sonst bald in irgendeinem kleinen Ort landet. In unserem Fall war dies Urunga. Aber wir wollen nicht undankbar sein, denn der Campingplatz bot eine tolle Aussicht auf das Meer und genügend Fluchtwege als in unserem Campervan der Feueralarm losheulte.
calming down at the beach in Hawks Nest after all the city action
Kategorien : Allgemein



























